Ausgabe #3 - 2/2024

Station 3: Die Schleiferei

In der Artikelreihe „Bis zum fertigen Getränkeuntersetzer“ geben wir Antworten auf die Frage: Wie entsteht eigentlich ein Getränkeuntersetzer? Nach der Entrindung folgt die Schleiferei, hier wird das entrindete Holz über einen Schleifstein feingeschliffen und ist damit, wie der Name schon sagt, die Basis der Holzschliffpappe.

Holzschliff: Die Basis für die Holzschliffpappe

Nach dem Entrinden liegt das Holz ohne Borke in einem Meter Länge vor. Das im Lager zwischengelagerte Holz wird dann über ein Förderband in den Schleiferschacht befördert. Mit Hilfe von Vorschubketten werden die Holzstämme nach unten gegen den Schleifstein gepresst. Hierbei ist es wichtig, dass sich das Holz parallel zum Schleifstein im Schleiferschacht befindet, damit das Holz in Faserrichtung geschliffen werden kann. Durch das feine Schleifen des Holzes entsteht ein Stoffbrei.

Ziel des Produktionsschrittes ist es, Gutstoff für die Stoffaufbereitung zu erhalten. Grobstoff wird in der Hammermühle weiterverarbeitet, bis der Stoff fein genug ist um als Gutstoff im Produktionsprozess weitergereicht zu werden.

Durch diesen Produktionsschritt ist es möglich, die Holzschliffqualität mit einem sehr hohen spezifischen Volumen zu erreichen, welches beispielsweise durch den Einsatz von Altpapier oder Zellstoff nicht erreicht werden könnte. Dies macht diesen Produktionsschritt so besonders.

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